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Evangelische Familienbildungsstätte feierte Neustart in Osternburg

Mit umfangreichem, bunten Programm, Festreden und Gottes Segen endlich richtig angekommen

Zwei Tage lang, am 3. und 4. Juli, feierte das Team der Evangelischen Familienbildungsstätte (EFB) gemeinsam mit Ehrengästen, Dozentinnen und Dozenten sowie Freundinnen, Freunden und Nachbarn das neue Zuhause. Damit startet die EFB nach dem erfolgreichen Umzug nun offiziell in den neuen Räumen an der Gorch-Fock-Straße 5a, Ecke Cloppenburger Straße, in Oldenburg-Osternburg.

„Wir sind angekommen, mit Sack und Pack und allen, die dazu gehören", begrüßte Kreispfarrerin Ulrike Hoffmann die Besuchenden am vergangenen Freitagmorgen in der voll besetzten Dreifaltigkeitskirche in Osternburg. Eine Aufzählung vieler erledigter Arbeiten folgte, sogar das neue Programm sei noch fertig geworden.

Ulrike Hoffmann verglich die Zukunft mit einem zuvor gelesenen Bibeltext: „...Und Abraham geht – in das Land, das Gott versprochen hat..." Sie wolle das neue Gebäude nicht als das versprochene Land bezeichnen, doch sei es „schon nahe dran." Gesegnet sei die EFB mit den Gegebenheiten, wie der Kirche gegenüber, der Kita im Haus und der nahe gelegenen Schule. „Gesegnet sind wir vor allem mit den Menschen", sagte die Kreispfarrerin und zählte die unterschiedlichen Gruppierungen auf.

Sie betonte, dass „mit Gottes Segen und Verheißungen alle gemeint sind; dass es keine unüberwindlichen Schwellen geben darf, dass nicht alle gleich werden müssen, um dazu gehören zu dürfen - zu dieser Segenskette und Segensgemeinschaft."    

Lob der Politik und Unterstützenden

Viel Lob überbrachte Bürgermeisterin Germaid Eilers-Dörfler. Sie habe die Arbeit der EFB kennengelernt und hautnah erlebt und sehe, was die Arbeit bewirke. Angebote auf hohem Niveau dienten dazu, Familien zu stärken. Familien erlangten Kompetenz, Erfahrung und Austausch miteinander. „Die Stadt Oldenburg kann sich glücklich schätzen", das freue sie als Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses.

Das Merkmal des neuen Standorts mit neuen Perspektiven sei Nähe zur Innenstadt, zu vielen jungen Familien und zu anderen Einrichtungen. Germaid Eilers-Dörfler hob die „vorbildliche Bildung" heraus. Sie stelle sich die EFB als Keimzelle für Neues vor, zum Beispiel ein „Familienzentrum, das wir in dieser Form in Oldenburg noch nicht haben."   

Pfarrer Jens Teuber bedauerte sehr den Auszug aus dem Haus in der Haareneschstr. und beglückwünschte gleichzeitig zu den neuen großartigen Bedingungen. Er wies auf die 60 Standorte der EFB in den Stadtteilen Oldenburgs hin. „Es ist wunderbar, dass Sie in Oldenburg diese Arbeit leisten."

Ulrieke Lohse vom Beirat der EFB stellte das Miteinander und Füreinander als Geist des Hauses in den Fokus: „Die große Wertschätzung innerhalb der EFB überträgt sich auf alle." Durch die Kursangebote hätten auch Menschen Kontakt zu christlichen Themen, die sonst mit Kirche nicht viel zu tun hätten. Sie habe erfahren: „Die EFB ist ein Tor zur Kirchengemeinde."  


Besonderer Dank

Dem Förderverein der EFB galt ein besonderer Dank. Die Vorsitzende Lilo Wolf berichtete von den Anfängen vor 20 Jahren und der Arbeit des Vereins. Sie bedankte sich für großzügige Spenden. Durch die Arbeit des Fördervereins konnten 60.000 Euro Baukostenzuschuss gespendet werden. Die EFB brauche den Förderverein. Um weiterhin die Unterstützung zu sichern, suche der Förderverein neue Mitglieder und Sponsoren.

Weiterhin dankte Ulrike Hoffmann den Leiterinnen Hiltrud Boomgaarden und Kirstin Moss, allen Beteiligten, der Wohnungsbaugesellschaft GSG, den Trägern und dem Gemeindekirchenrat, den Sponsoren, Unterstützenden sowie Ehrenamtlichen. Sie sprach über Kampagnen, den enormen Zeitdruck und auch Finanzdruck, den Einsatz von viel Kraft und erwähnte die vielen schlaflosen Nächte. „Der Umzug war wie eine OP am offenen Herzen. Das ist mit Geld nicht zu bezahlen."

„Fast alles ist gesagt", auch Leiterin Hiltrud Boomgaarden bedankte sich und hofft nach den stürmischen Zeiten auf ruhigeres Fahrwasser nahe der Hunte und betonte: „Wir brauchen alle Menschen, wir brauchen Sie."

Nach dem Gottesdienst folgte ein zwangloser Empfang und Austausch in den neuen Räumen. Anwesend war die Malerin Rud Witt aus Hamburg. Sie hatte der Familienbildungsstätte 30 ihrer Bilder geschenkt, die von Hiltrud Boomgaarden und Kirstin Moss in Hamburg ausgesucht wurden.

Die Landart-Künstlerin knotete mit Unterstützung vieler helfender Hände im Werkraum der EFB 360 Seidentücher zusammen, jedes Tuch leuchtete in einem anderen Rot-Ton. Wie ein Schachbrettmuster lagen 200 Quadratmeter Seidentücher für eine Installation am darauf folgenden Tag bereit.


Samstag: Das Fest für alle

Am Samstagnachmittag öffnete die EFB die Räume für alle Besuchenden. Für 16 Uhr war die Installation angekündigt und Punkt 16 Uhr starteten Rud Witt und Helfende damit, die 360 zusammenhängenden Seidentücher bei großer Hitze vor der Fassade anzubringen. Möglich war das durch die Hilfe von Michael Cybora und Sohn Philipp (www.von-astzuast.de), die die nötigen Seile an einem hohen Baum und dem Haus anbrachten.

Es hat sich gelohnt: Dieses schöne Bild wird den Zuschauenden in Erinnerung bleiben. Es folgte bis zum Abend ein buntes Programm in den neuen Räumen der Evangelischen Familienbildungsstätte.

Mit einem Benefizkonzert zugunsten der EFB unterhielt die Oldenburger Band „Tuesbrassers" am Abend in der Aula der Oberschule Osternburg an der Gorch-Fock-Straße.

Evangelische Familienbildungsstätte Oldenburg (EFB)
Gorch-Fock-Str. 5a
26135 Oldenburg
Telefon: 0441 - 77 60 01

Ein Beitrag von Bärbel Romey.

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