Corona

Aktueller Hygieneplan der EFB

Hygieneplan für die Evangelische Familien-Bildungsstätte Oldenburg

Dieser Hygieneplan (Stand 28.04.2020) basiert auf dem Hygieneplan der Evangelisch lutherischen

Landeskirche Hannovers vom 20.04.2020 in Verbindung mit dem

Niedersächsischen Rahmen-Hygieneplan Corona für Schulen vom 23.04.2020.

Um in einer Pandemie die Verbreitung von Krankheitserregern zu mindern und Infektionsrisiken

zu minimieren, sind die Einhaltung elementarer Regeln für die Hygiene im Dienstgebäude und

am Arbeitsplatz seitens der Evangelische Familien-Bildungsstätte Oldenburg (EFB), sowie die

persönliche Hygiene am Arbeitsplatz und im privaten Umfeld seitens der Mitarbeiter*innen, der

Kursleiter*innen, sowie der Kursteilnehmer*innen einzuhalten. Dieser Personenkreis ist darüber

hinaus angehalten, sorgfältig die Hygienehinweise der Gesundheitsbehörden zu beachten.

Über die Hygienemaßnahmen sind das Personal, die Kursleiter*innen sowie die

Kursteilnehmer*innen in geeigneter Weise durch die hauptamtlichen Mitarbeiter*innen der EFB

zu informieren.

Um physische Kontakte am Arbeitsplatz zu vermeiden bzw. zu minimieren, hat die EFB

organisatorische Arbeitsabläufe im erforderlichen Umfang angepasst oder geändert. Die EFB hat

nachfolgende Maßnahmen getroffen, um die Personendichte in den Dienstgebäuden während

einer Pandemie zu minimieren und den Mitarbeiter*innen in den Dienstgebäuden insbesondere

unter hygienischen Gesichtspunkten ein sicheres Arbeiten zu ermöglichen.

 

Die wichtigsten und effektivsten Schutzmaßnahmen für den Schutz vor Vireninfektionen

sind:

 Einhalten des Mindestabstandes von 1,50

 Regelmäßiges und gründliches Händewaschen mit Seife und Wasser (20 – 30

Sekunden lang)

 Niesen in die Armbeuge oder in ein Taschentuch, keinesfalls in die Hand

 Vermeiden von direkten Berührungen.

 

Die Regelungen im Einzelnen:

1. EFB-Kurse, EFB-Veranstaltungen 

Schulungsräume jeder Art

Im Eingangsbereich der EFB hängt ein Plakat, welches die folgenden Positionen deutlich

sichtbar darstellt. Beim Eintreten der Kursteilnehmer*innen in den Kursraum werden

diese von der Kursleitung angewiesen, sich gemäß den Grundregeln für Händehygiene

(siehe auch www.infektionsschutz.de/haendewaschen/) sofort die Hände zu

waschen.

In Kursräumen, wo dies nicht möglich ist, sind die Kursteilnehmer*innen gehalten, sich

entsprechend den Regeln der Händehygiene die Hände zu desinfizieren. (siehe auch

www.aktion-sauberehaende.de).

Beim Verlassen der EFB hat die/der Kursleiter*in dafür Sorge zu tragen, dass es keinen

„Gegenverkehr“ von anderen Teilnehmer*innen gibt. Sie öffnet die Tür und hält sie auf.

Zur Vermeidung der Übertragung durch Tröpfcheninfektion muss auch im Kursbetrieb ein

Abstand von mindestens 1,50 Metern eingehalten werden. Das bedeutet, dass die

Matten, Stühle oder Tische in den Kursräumen entsprechend weit auseinandergestellt

werden müssen und damit deutlich weniger Kursteilnehmer*innen pro Raum zugelassen

sind als im Normalbetrieb (Vor jedem Raum hängt ein „Bestuhlungsplan“).

Die Kursteilnehmer*innen sollen eine feste Platzordnung einhalten, die dokumentiert ist.

Diese Dokumentation muss dem Gesundheitsamt zur Fallnachverfolgung auf Verlangen

unverzüglich zur Verfügung gestellt werden können. Die Kursleiter*innen stellen sicher,

dass die Platzordnung nach jedem Termin in der Verwaltung der EFB (Briefkasten in der

Kursleiter*innenecke) abgegeben werden. Die Platzordnung ist in der EFB 8 Wochen

aufzubewahren und danach zu vernichten. (im Kursraum liegen die entsprechenden

Unterlagen aus).

Besonders wichtig auch im Kursraum ist das regelmäßige und richtige Lüften, da

dadurch die Innenraumluft ausgetauscht wird. Mehrmals täglich, mindestens alle 45

Minuten, ist eine Stoßlüftung bzw. Querlüftung durch vollständig geöffnete Fenster über

mehrere Minuten vorzunehmen. Eine Kipplüftung ist weitgehend wirkungslos, da durch

sie kaum Luft ausgetauscht wird.

Persönliche Hygiene (Diese Seite und ein entsprechendes Plakat hängt in jedem

Kursraum aus).

 

Die Kursleiter*innen und Kursteilnehmer*innen sind angehalten, folgende Hygieneregeln

zu beachten:

 Berühren von Augen, Mund oder Nase mit den eigenen Händen vermeiden

 Abstand halten zu anderen Personen - mindestens 1,50 Meter

 Kein Anhusten und Anniesen von anderen Personen. Husten und Niesen in die

Armbeuge oder ein Taschentuch gehören zu den wichtigsten

Präventionsmaßnahmen. Beim Husten oder Niesen größtmöglichen Abstand zu

anderen Personen halten, am besten wegdrehen

 Kursräume mehrmals täglich, mindestens alle 45 Minuten für 5-10 Minuten lüften

(Stoßlüften)

 Keine Arbeitsmaterialien, wie z.B. Stifte, Scheren u.a. mit anderen Personen

teilen; dasselbe gilt für andere Gegenstände, wie Tassen oder anderes Geschirr

 In Kurspausen und für die Einnahme von Mahlzeiten/Pausensnacks/Getränken

gelten die allgemein gültigen Hygienemaßnahmen wie schon beschrieben.

 Kursleiter*innen dürfen aus Gründen der Hygiene keinerlei Süßigkeiten, Salziges

etc. anbieten, verteilen oder zum selber nehmen hinstellen.

 Den Kontakt mit häufig genutzten Flächen wie Türklinken möglichst minimieren,

z.B. nicht mit der vollen Hand bzw. den Fingern anfassen, ggf. Ellenbogen

benutzen

 Gründliche Händehygiene: Händewaschen mit Seife für 20 – 30 Sekunden, auch

kaltes Wasser ist ausreichend; entscheidend ist der Einsatz von Seife, z.B. nach

Husten oder Niesen, nach der Benutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln, nach

dem erstmaligen Betreten der Kursräume, vor dem Essen, vor dem Aufsetzen und

nach dem Abnehmen eines Mund-Nasen-Schutzes, nach dem Toilettengang

 Damit die Haut durch das häufige Waschen nicht austrocknet, sollten die Hände

regelmäßig eingecremt werden. Die Handcreme ist für den Eigengebrauch von zu

Hause mitzubringen

 Händedesinfektion: Grundsätzlich ist die Händedesinfektion nur als Ausnahme

und nicht als Regelfall zu praktizieren. Das Desinfizieren der Hände ist nur dann

sinnvoll, wenn ein Händewaschen nicht möglich ist und nach Kontakt mit Fäkalien,

Blut oder Erbrochenem. Zum Desinfizieren muss Desinfektionsmittel in

ausreichender Menge in die trockene Hand gegeben und bis zur vollständigen

Abtrocknung ca. 30 Sekunden in die Hände eingerieben werden. Dabei ist auf die

vollständige Benetzung der Hände zu achten (siehe auch www.aktionsauberehaende.

de)

 Achtung: Händedesinfektionsmittel enthalten Alkohol und dürfen nicht zur

Desinfektion von Flächen verwendet werden.

 Mund-Nasen-Schutz oder eine textile Barriere soll in den Pausen getragen

werden. Diese sind selbst mitzubringen und werden nicht von der Einrichtung

gestellt. Im Unterricht ist das Tragen von Masken nicht erforderlich, da der

Sicherheitsabstand gewährleistet ist. Mit einem Mund-Nasen-Schutz können

Tröpfchen, die beim Sprechen, Husten oder Niesen ausgestoßen werden,

abgefangen werden. Das Risiko, eine andere Person anzustecken, kann so

verringert werden (Fremdschutz). Dies darf aber nicht dazu führen, dass der

Abstand unnötigerweise verringert wird

 

2. Hygiene im Dienstgebäude und am Arbeitsplatz

Eingangsbereich

Verzicht auf Händeschütteln und weitere Berührungen

Umgebungs- und Raumhygiene

Die Umgebungshygiene wird verstärkt wahrgenommen. Oberflächen, die von vielen

berührt werden können, wie z.B. Türklinken, Treppengeländer, Lichtschalter etc. werden

nach Möglichkeit täglich gereinigt. Bereiche mit Fenstern außerhalb der Büros werden

regelmäßig gelüftet. Die Raumdurchlüftung erfolgt mindestens zweimal täglich z.B.

vormittags und nachmittags für 5-10 Minuten (Stoßlüften). Vor dem Verlassen der

nacheinander von verschiedenen Personen genutzten Räume ist zum Feierabend bzw.

vor dem Verlassen des Raumes durch die Mitarbeitenden sicherzustellen, dass der

Raum noch einmal gut durchlüftet wird.

Telefone, Computermäuse und Tastatur sind von den Benutzer*innen nach der

Benutzung selbst mit geeigneten Reinigungsmitteln zu reinigen. Zusätzlich können die

Benutzer*innen ein geeignetes Flächendesinfektionsmittel anwenden. (Handdesinfektion

ist keine Flächendesinfektion)

Lt. dem Rahmen-Hygieneplan Corona für Schulen in Niedersachsen nimmt die

Infektiosität von Coronaviren auf unbelebten Oberflächen in Abhängigkeit von Material

und Umweltbedingungen wie Temperatur und Feuchtigkeit generell rasch ab. Nachweise

über eine Übertragung durch Oberflächen im öffentlichen Bereich liegen bisher nicht vor.

 

Persönliche Kontakte in der EFB

Besucher*innen, die keine Kurse besuchen

Während der Pandemie erhalten Besucher*innen nach vorheriger Terminabsprache

Einlass in die EFB. Die zugelassenen Besucher*innen werden aufgefordert, sich beim

Betreten die Hände zu waschen (desinfizieren). Die Verwaltung in der EFB sorgt für die

schriftliche Dokumentation (Name, Vorname, Telefon) der Besucher*innen. Diese

Dokumentation dient allein dem Auffinden und der Information von Kontaktpersonen im

Falle einer möglichen festgestellten COVID-19-Erkrankung. Die Dokumentation ist 8

Wochen aufzubewahren und danach zu vernichten.

Homeoffice

Mitarbeiter*innen, die über die technischen Voraussetzungen verfügen, um die ihnen

übertragenen Aufgaben von zu Hause aus wahrzunehmen (v.a. VNP-Anschluss,

ausreichende Bandbreite für die Datenübertragung, angemessene Arbeitsumgebung für

eine längerfristige Telearbeit, inhaltliche Arbeitsmöglichkeit), sollen von zuhause aus

arbeiten. Aus wichtigen dienstlichen Gründen kann die/der Vorgesetzte hiervon

abweichend im Einzelfall ganz oder teilweise die Anwesenheit in der Dienststätte

anordnen.

Besprechungen

Besprechungen sind nach Möglichkeit als Video- und Telefonkonferenz zu führen.

Notwendige Besprechungen, die eine physische Anwesenheit von Personen erfordern,

sind kurz zu halten und in entsprechend großen Besprechungsräumen durchzuführen,

die ein Einhalten der Abstandsregel (mindestens 1,50 zwischen Personen)

gewährleisten. Der bzw. die jeweilige Organisator/in verantwortet die Einhaltung der

Abstandsregel und die Dokumentation (Name, Vorname, Telefon) der Sitzordnung. Diese

ist nach 8 Wochen zu vernichten. Die Sitzungsräume sind entweder durch Entnahme

eines Teils der Stühle bereits entsprechend vorbereitet, oder es ist deutlich markiert,

welche der Tische und Stühle benutzt werden dürfen und welche nicht.

Betreten von Räumen, Fahrstühlen und Treppen

Insbesondere kleinere Räume, die von mehreren Personen benutzt werden (Teeküchen,

Raum mit Postfächern, Kopierraum etc.), dürfen grundsätzlich immer nur einzeln betreten

werden. Das Warten vor dem Betreten der Räume erfolgt unter Beachtung der

Abstandsregel. Gleiches gilt für die Benutzung von Treppen. Auch Treppen sollen immer

nur einzeln betreten werden, damit der Mindestabstand gewahrt bleibt.

 

Lieferungen und Postsendungen

Der persönliche Kontakt zu Externen (z.B. Lieferanten, Boten etc.) ist auf ein

Mindestmaß zu beschränken. Die Abstandsregel und die Hygieneregeln sind zu

beachten.

Ausgehende Post ist konsequent am dafür bestimmten Ort möglichst ohne

Personenkontakt zur Abholung zu deponieren; wenn das nicht möglich ist, ist die

Abstandsregel einzuhalten. Die mit der Postverteilung beauftragten Personen sollen sich

regelmäßig die Hände mit Seife waschen oder Einweghandschuhe tragen.

Gefährdungsminimierung für Risikogruppen

Die zuvor aufgeführten Maßnahmen dienen dazu, Mitarbeitenden ein sicheres Arbeiten

zu ermöglichen. Es besteht die Möglichkeit, arbeitsmedizinische Vorsorge in Anspruch zu

nehmen. Mitarbeitende können sich individuell vom Betriebsarzt beraten lassen, auch zu

besonderen Gefährdungen aufgrund einer Vorerkrankung oder einer individuellen

Disposition. Der Arbeitgeber erfährt davon nur, wenn der/die Mitarbeiter*in ausdrücklich

einwilligt.

Krankheitssymptome und Erkrankungen (COVID-19)

Mitarbeiter*innen, die Symptome einer COVID-19 Erkrankung aufweisen oder bei denen

der Verdacht einer COVID-19 Erkrankung besteht, müssen zunächst zuhause bleiben,

sich mit der/dem Vorgesetzten telefonisch in Verbindung setzen und sich ebenfalls

telefonisch beim jeweiligen Hausarzt zwecks weiterer Schritte (Untersuchung, Test etc.)

anmelden. Mitarbeiter*innen, bei denen eine COVID-19-Infektionen bestätigt worden ist,

melden sich ebenfalls umgehend telefonisch bei der/dem Vorgesetzten, damit diejenigen

Personen ermittelt, informiert und weitere Schritte besprochen werden können, bei denen

durch Kontakt mit der infizierten Person ebenfalls ein Infektionsrisiko besteht.

Aufgrund der Coronavirus-Meldepflichtverordnung i. V. m. § 8 und § 36 des

Infektionsschutzgesetzes ist sowohl der begründete Verdacht einer Erkrankung als auch

das Auftreten von COVID-19 Fällen dem Gesundheitsamt zu melden. Die

„Rundverfügung 1-2020 der NLSchB – Verfahren und Meldepflichten bei Coronavirus

(SARS-CoV-2)“ vom 06.03.2020 ist zu beachten.

Veröffentlichung des Hygienekonzepts

Das Hygienekonzept wird vor Beginn der Wiederaufnahme des Präsenzbetriebs auf der

Homepage der EFB veröffentlicht. Darüber hinaus wird es in digitaler Form an alle

Kursleiter*innen gegeben. Die Kursleiter*innen werden gebeten, den

Kursteilnehmer*innen die Inhalte des Konzepts am Anfang der Wiederaufnahme des

Präsenzbetriebs vorzustellen. Einige schriftliche Exemplare des Hygienekonzepts sind

vorzuhalten für den Fall, dass die Kursleiter*innen das Konzept mit nach Hause nehmen

möchten.

Weitere behördlich veranlasste Regelungen zur Veröffentlichung und Kommunikation

von Hygienekonzepten sind zu beachten.

Für das Team der EFB Oldenburg

Hiltrud Boomgaarden

 

Ev. Familien-Bildungsstätte Oldenburg
26135 Oldenburg
Gorch-Fock-Str. 5a

Telefon: 0441 - 48 06 56 90
E-Mail: ol-info@efb-oldenburg.de

Bürozeiten
Mo bis Fr: 09.00 - 12.00 Uhr
Mo, Di, Do: 15.00 - 17.00 Uhr

In den Ferien
gelten andere Zeiten